Serverarchitektur

Client-Server-Systeme intelligent geplant.

Herzstück und Basis für jedes Projekt: die Server-Architektur

Für die Ser­ver­ar­chi­tek­tur gilt es immer, genau die rich­ti­ge Balan­ce zu fin­den: Aus­fall­si­cher­heit und Per­form­anz für die zu betrei­ben­den Sys­te­me sicher­zu­stel­len, gleich­zei­tig aber die Kos­ten im Auge zu behal­ten und kei­ne unnö­ti­gen Über­ka­pa­zi­tä­ten zu pla­nen. In unzäh­li­gen Pro­jek­ten in den ver­gan­ge­nen Jah­ren konn­ten wir immer wie­der unter Beweis stel­len, dass eine effi­zi­en­te Ser­ver­ar­chi­tek­tur in ers­ter Linie eine Fra­ge guter Pla­nung ist.

 

Server-Rack

 

Was braucht der Kun­de? Wel­che Sys­te­me und wel­che Betriebs­sys­te­me müs­sen spä­ter auf den Ser­vern lau­fen? Wel­che Res­sour­cen ste­hen zur Ver­fü­gung, und was ist aktu­el­ler Stand der Tech­nik? Wel­che Soft­ware in wel­chen Ver­sio­nen soll zum Ein­satz kom­men, und wie vie­le Nut­zer wer­den das Sys­tem ein­set­zen? Ähn­lich wie der Archi­tekt ein Haus plant oder der Elek­tri­ker Plä­ne für die Ver­ka­be­lung eines Gebäu­des erstellt, steht auch bei der Ser­ver­ar­chi­tek­tur ein Netz­struk­tur­plan am Anfang. Er bil­det das gesam­te IT-Sys­tem mit der Ser­ver­ar­chi­tek­tur ab und dient als Grund­la­ge für die kon­kre­te Umset­zung.

All die­se Über­le­gun­gen– und noch eini­ge mehr – ste­hen am Anfang eines Pro­jekts. So auch bei der Erneue­rung des CTI/UMS-Sys­tems für eine hes­si­sche Kreis­ver­wal­tung im Jahr 2013. Die gesam­te Anla­ge soll­te erneu­ert und auf den aktu­el­len Stand gebracht wer­den, zudem waren die bis­he­ri­gen Ser­ver in die Jah­re gekom­men und nicht mehr so per­for­mant, wie man sich das im täg­li­chen Ein­satz wünsch­te. Da der Kreis schon län­ger ein zufrie­de­ner eff­exx-Kun­de ist, war es für die Pro­jekt­ver­ant­wort­li­chen kei­ne Fra­ge, dass wir auch die­ses Mal wie­der mit die­ser Auf­ga­be betraut wer­den soll­ten.

Das Ergeb­nis war eine Archi­tek­tur aus zwei Ser­vern, die gespie­gelt eine gan­ze Rei­he vir­tu­el­ler Maschi­nen beher­ber­gen. Ein drit­ter Ser­ver wur­de zusätz­lich als Siche­rungs­ser­ver auf­ge­baut. Zum Ein­satz kamen dabei eine HP-Infra­struk­tur und VMware für die Vir­tua­li­sie­rung.

Auf den Ser­ver muss man sich ver­las­sen kön­nen. Fällt er aus, steht der Betrieb still: Pro­gram­me lau­fen nicht, die Tele­fon­an­la­ge höchs­tes ein­ge­schränkt, an nor­ma­les Arbei­ten ist nicht zu den­ken. Dar­um legen wir gro­ßen Wert auf eine hohe Aus­fall­si­cher­heit, gewähr­leis­tet durch die Spie­ge­lung auf meh­re­re red­un­dan­te Sys­te­me. Fällt am einen Ser­ver eine Fest­plat­te aus, über­nimmt ihr Spie­gel­bild.

Dass im lau­fen­den Betrieb Fest­plat­ten das Zeit­li­che seg­nen oder Netz­tei­le die Arbeit ein­stel­len, ist nicht zu ver­hin­dern. Was sich aller­dings ver­hin­dern lässt, ist der Still­stand in einem sol­chen Fall. Wäh­rend der zwei­te Ser­ver die Arbeit über­nimmt, mel­det das Moni­to­ring den Feh­ler an die haus­in­ter­ne IT bzw. direkt an eff­exx.

(latei­nisch red­un­da­re, über­lau­fen, sich reich­lich ergie­ßen) Von Red­un­danz spricht man im tech­ni­schen Bereich, wenn glei­che Bestandteile/Ressourcen eines Sys­tems zusätz­lich vor­han­den sind, obwohl sie im nor­ma­len stö­rungs­frei­en Betrieb nicht benö­tigt wer­den. Dies kön­nen sowohl red­un­dan­te Infor­ma­tio­nen als auch tech­ni­sche Bau­tei­le sein. Die zusätz­li­chen Res­sour­cen die­nen dem Schutz vor Aus­fall und Funk­ti­ons­stö­run­gen und stel­len somit den per­ma­nen­ten Betrieb sicher.
Im Bereich der Sicher­heits­tech­nik kön­nen z.B. meh­re­re Brand­mel­de­zen­tra­len instal­liert und unter­ein­an­der ver­netzt wer­den. Die Ver­bin­dung erfolgt vor­zugs­wei­se im Ring auf red­un­dan­ten Lei­tungs­we­gen und dient der Siche­rung der Infor­ma­ti­ons­über­tra­gung. Bei Hard­ware bedeu­tet Red­un­danz u.a. auch eine höhe­re Sta­bi­li­tät und Geschwin­dig­keit.

Die Com­pu­ter Tele­pho­ny Inte­gra­ti­on (CTI) bezeich­net die Ver­bin­dung von Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on und Com­pu­ter / IT, um ein com­pu­ter­ge­stütz­tes Tele­fo­nie­ren zu ermög­li­chen. Tele­fo­na­te kön­nen über den Com­pu­ter ange­nom­men, gesteu­ert, wei­ter­ver­mit­telt und been­det wer­den. Auch Tele­fon­kon­fe­ren­zen sind mög­lich. Eine auto­ma­ti­sche Anru­fer­iden­ti­fi­ka­ti­on ruft die in der Daten­bank gespei­cher­ten pas­sen­den Kun­den­da­ten auf dem Bild­schirm auf.

Moni­to­ring-Lösun­gen sor­gen für die Über­wa­chung der IT-Infra­struk­tur, um Aus­wir­kun­gen von Ser­ver- oder Strom­aus­fäl­len sowie Fest­plat­ten­crashs mög­lichst gering zu hal­ten. Das Moni­to­ring schlägt Alarm, wenn ein ent­spre­chen­der Indi­ka­tor aus­fällt. Detail­lier­te Mel­dun­gen zu unter­schied­li­chen Ereig­nis­sen ermög­li­chen eine leich­te – teil­wei­se sogar auto­ma­ti­sche – Prio­ri­sie­rung. Danach rich­tet sich die Reak­ti­ons­zeit.

 

Warum Server zum Einsatz kommen

Je mehr Nut­zer auf das glei­che Sys­tem zugrei­fen sol­len, des­to sinn­vol­ler ist eine Cli­ent-Ser­ver-Kon­stel­la­ti­on. Und man­che Sys­te­me, etwa eine Tele­fon­an­la­ge mit CTI-Funk­tio­na­li­tät, kom­men ohne einen zen­tra­len Ser­ver auch gar nicht aus. Zwar baut man eine ver­nünf­tig geplan­te Ser­ver­ar­chi­tek­tur nicht über Nacht auf. Doch die Vor­tei­le einer gut geplan­ten­Ser­ver­ar­chi­tek­tur zei­gen sich spä­ter im lau­fen­den Betrieb. Die Mit­ar­bei­ter kön­nen unab­hän­gig vom Ort immer in der glei­chen Sys­tem­um­ge­bung arbei­ten und die gewohn­ten Pro­gram­me nut­zen. Anwen­der­pro­gram­me wie die Text­ver­ar­bei­tung oder sons­ti­ge im Betrieb ein­ge­setz­ten Pro­gram­me müs­sen nicht hun­dert­fach auf ein­zel­nen Rech­nern instal­liert wer­den, son­dern nur weni­ge Male auf den zen­tra­len Ser­vern. Das erspart unzäh­li­ge Arbeits­stun­den in Bezug auf die Pfle­ge und War­tung der ein­zel­nen Arbeits­plät­ze.

Dar­über hin­aus ermög­licht es Arbeit­ge­bern bei einer guten Ser­ver­ar­chi­tek­tur, auf aktu­el­le Anfor­de­run­gen zu reagie­ren und zum Bei­spiel Heim­ar­beits­plät­ze zur Ver­fü­gung zu stel­len.

Auf einen Blick

Eine durch­dach­te und den Anfor­de­run­gen ange­mes­se­ne Ser­ver­ar­chi­tek­tur liegt jedem eff­exx-Pro­jekt zugrun­de. Ein Bei­spiel von vie­len ist der Auf­bau, den wir im Rah­men der Erneue­rung des CTI/UMS-Sys­tems für eine hes­si­sche Kreis­ver­wal­tung umsetz­ten.

Projektdetails

  • HP-Infra­struk­tur mit VMware
  • Red­un­dan­tes 2-Ser­ver-Sys­tem
  • Zusätz­li­cher Siche­rungs­ser­ver

Partner