Technisches Abschlussprojekt: Vernetzung eines Teilstandortes an den Hauptsitz

Mein Name ist Mark Runde, ich bin 22 Jahre alt und habe im Jahr 2019 meine Ausbildung zum IT-Systemelektroniker am Standort Siegen angefangen. Vor wenigen Tagen habe ich diese erfolgreich bestanden. 

Ist die Idee des Abschlussprojekts etwas effexx-spezielles oder ist das Pflicht-Bestandteil der Ausbildung in jedem Betrieb?

Das Abschlussprojekt ist fester Bestandteil der IT-Ausbildungen (Fachinformatiker/in Systemintegration und Anwendungsentwicklung, IT-Systemelektroniker/in und dem Ausbildungsberuf des IT-Systemkaufmann/frau). Für die Absolvierung des Projektes wird ein Antrag mit der Problemstellung eines Kunden bei der IHK gestellt. Die Problemstellung kann hierbei effexx spezifisch sein. Der Antrag wird durch das Gremium der IHK genehmigt und der Auszubildende darf sich dann an die Durchführung des Projektes begeben. Eine schriftliche Dokumentation im Umfang von 10 Seiten und 20 Seiten Anhang ist außerdem essenziell. Zum Abschluss des praktischen Teils gehört dann auch die Präsentation des Projektes (PowerPoint) mit anschließendem Fachgespräch (beides jeweils 15 Minuten).

Worum ging es in Deinem Abschlussprojekt?

Vor wenigen Monaten ist die Abteilung ServiceDesk in Räumlichkeiten in unmittelbarer Nähe zum Hauptsitz in der Grube Neue Haardt umgezogen. Die Problemstellung bestand darin, dass die neuen Büros an den Hauptsitz angebunden werden sollen. Das Problem war somit intern für die Unternehmensgruppe zu lösen.

Wie bist Du auf das Thema gekommen?

Zunächst fiel es mir schwer, ein geeignetes Thema zu finden. Der Austausch mit den Kollegen/innen hat mir sehr geholfen. Wir haben mehrere Themen eruiert und schlussendlich habe ich mich dann dafür entschieden. Ausschlaggebend war für mich, dass das Projekt sinnvoll ist und eine Mehrwert liefert. Meine Kollegen: innen profitieren von diesem Projekt, das gibt mir ein gutes Gefühl.

Wieviel Zeit hast du in das Projekt investiert? 

Der zeitliche Aufwand für mein Projekt lag bei 35 Stunden. Dieser Aufwand ist auch so von der IHK vorgeschrieben. Die Auszubildenden, die Fachinformatiker/in für Anwendungsentwicklung werden, haben sogar eine Projektzeit von 70 Stunden. An dem Projekt habe ich sowohl während meiner Arbeitszeit als auch in meiner Freizeit gearbeitet. 

Wurdest Du beim Abschlussprojekt unterstützt?

Ich konnte jederzeit auf die Unterstützung von effexx zählen. Bei der Themenfindung konnte ich mich mit den Kollegen immer austauschen. Mein Ausbilder, Daniel Hetzel, hat mich auch tatkräftig bei der Dokumentation unterstützt. Er bringt viel Erfahrung mit und hat mich immer darauf aufmerksam gemacht, wenn ich wichtige Aspekte nicht dokumentiert habe. Das hat mir ein sicheres Gefühl gegeben.

Wer hat sich die Präsentation und die Dokumentation angeschaut?

Die IHK bildet ein Prüfungsgremium in dem Lehrer:innen und Mitarbeiterinnen aus verschiedensten Unternehmen mitarbeiten. In der Regel wird die Präsentation vor fünf bis sieben Personen des Gremiums vorgestellt, die auch die Präsentation beurteilen. Das anschließende Fachgespräch wird auf Basis der Präsentation und der Dokumentation geführt. 

Wie geht es nun nach Deiner Ausbildung weiter?

Ich bin total glücklich darüber, dass ich nach meiner Ausbildung übernommen wurde. Tatsächlich werde ich in der Abteilung ServiceDesk tätig sein. Somit werde ich von meinem Abschlussprojekt profitieren.

Juni 2022

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